Willkommen beim Herner Netz e.V.

 

Satzung des Vereins Herner Netz e.V. Förderung und Pflege des Kulturguts in Herne, Wanne-Eickel und der Region beschlossen auf der Jahreshauptversammlung am 30. Januar 2008

§ 1 Name und Sitz

1.Der Verein führt den Namen "Herner Netz e.V.“ 2. Sitz ist Herne.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Kulturguts in Herne und Wanne-Eickel und der Region, besonders durch Veröffentlichungen in den Bereichen Kultur und Geschichte Informationen zur Kultur, Touristik und anderen Aktivitäten Vorstellungen von Talenten aus den Bereichen Literatur, Kunst, Theater und Musik Mitwirkung an städtischen, regionalen und überregionalen Kulturprojekten Durchführung von Vorträgen, Lesungen, Ausstellungen Sachbezogene Zusammenarbeit mit Kommunalverwaltungen, Institutionen, Organisationen und Betrieben Förderung der Verbundenheit der Bürger mit der Geschichte ihrer Stadt und der Region 2. Der Verein ist eigenständig, parteipolitisch und konfessionell unabhängig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zielen des Vereins fremd sind, begünstigt werden.. 3. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten. Sie haben bei Beendigung ihrer Mitgliedschaft oder bei Auflösen des Vereins keine Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 3 Mitgliedschaft

1. Der Beitritt steht jeder natürlichen und juristischen Person sowie rechtsfähigen und nicht rechtsfähigen Vereinen frei, bei den letzteren werden Rechte (Stimmrecht usw.) jeweils durch eine natürliche Person wahrgenommen. 2. Jugendlichen bis 18 Jahren steht der Beitritt frei und bedarf der Einwilligung der gesetzlichen Vertreter. 3. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben und durch Beschluss vom Vorstand des Vereins bestätigt. 4. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand, soweit nicht die Mitgliederversammlung die Entscheidung an sich gezogen hat. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. 5. Die Mitglieder haben das Recht, an den Versammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und ihr Stimmrecht auszuüben. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann. 6. Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, Austritt, Ausschluss, Liquidation oder Auflösung bei juristischen Personen oder Vereinigungen. 7. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses schwerwiegend gegen die Ziele der Vereinigung und deren Satzung verstoßen hat. Vorher kann das ausschließende Mitglied innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang eines Schreibens über die Einleitung des Ausschlussverfahrens dagegen Einspruch erheben und dazu Stellung nehmen. 8. Ansprüche des Vereins gegen ein Mitglied werden vom Ausschluss nicht berührt. Es erfolgt keine Rückzahlung von Beiträgen und Spenden. 9. Anspruch auf Aufnahme eines Mitglieds besteht nicht.

§ 4 Beiträge und finanzielle Angelegenheiten

1. Zur Bestreitung der Kosten sowie dem in § 2 genannten Zweck erhebt der Verein von seinen Mitgliedern Beiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Die Beiträge sind bis Ende des 1. Quartals des jeweiligen Jahres zu entrichten. Der gültige Beitragssatz wird veröffentlicht. 2. Zur Beschaffung weiterer finanzieller Mittel kann der Verein Sach- und Geldspenden zur Erfüllung seiner Ziele annehmen.

§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 6 Der Vorstand

1. Der Vorstand setzt sich aus folgenden Positionen zusammen: a) 1. Vorsitzende/r b) 2. Vorsitzende/r c) 1. Kassierer/in d) 2. Kassierer/in e) Schriftführer/in Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit und jeweils für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. 2. Der Vorsitzende soll alle Vorstandsmitglieder regelmäßig - möglichst schriftlich - unter Angabe der Tagesordnung einladen. Auf Antrag eines Vorstandsmitgliedes hat er zu einer außerordentlichen Sitzung innerhalb von vierzehn Tagen seit Zugang des Antrages einzuladen. Die Beschlussfähigkeit setzt die Anwesenheit von mindestens drei Vorstandsmitgliedern voraus. 3. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn schriftliche Abstimmung zwischen den Vorstandsmitgliedern erfolgt. 4. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. 5. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er bereitet die Mitgliederversammlung vor. Der ordentlichen Mitgliederversammlung legt er Tätigkeitsberichte und den Kassenbericht für das vergangene Geschäftsjahr sowie einen Entwurf des Geschäftsplanes für das laufende Geschäftsjahr vor. 6. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter, jeweils in Verbindung mit einem anderen Vorstandsmitglied, vertreten. Der Vorstand kann einzelne Vorstandsmitglieder zur Vertretung des Vereins in bestimmten Geschäften oder bestimmten Arten von Geschäften ermächtigen. 7. Ein Vorstandsmitglied oder mehrere Vorstandsmitglieder können im Rahmen ihrer Vertretungsmacht weitere Personen zur Vertretung des Vereins schriftlich bevollmächtigen. 8. Erklärungen, durch die der Verein verpflichtet werden soll, bedürfen der schriftlichen Form.

§ 7 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung besorgt die Angelegenheiten des Vereins, soweit die Besorgung nicht dem Vorstand zugewiesen ist. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben: a) Entgegennahme der Tätigkeitsberichte und des Kassenberichts sowie Entlastung des Vorstandes, b) Feststellung eines jährlichen Geschäftplanes, c) Beschlussfassung über etwaige Satzungsänderungen, d) Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, soweit das nach § 3, Abs. 2 und 4 notwendig wird. 2. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden des Vorstandes einberufen und geleitet. Die Einberufung hat durch schriftliche Einladung der Mitglieder unter Mitteilung der Tagesordnung mit einer Frist von drei Wochen zu erfolgen. Anträge und Anfragen an den Vorstand sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. 3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt. Sie hat mindestens folgende Tagesordnungspunkte: a) Bericht des Vorstandes über die Tätigkeit im vergangenen Geschäftsjahr, b) Kassenbericht des Schatzmeisters für das vergangene Geschäftsjahr, c) Entlastung des Vorstandes, d) Beschlussfassung über den vom Vorstand vorzuschlagenden Geschäftsplan für das laufende Geschäftsjahr. 4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung hat innerhalb von vier Wochen stattzufinden a) sobald der Vorstand dies für erforderlich hält oder b) sobald mindestens 1/3 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Die außerordentliche Mitgliederversammlung kann mit einer Frist von einer Woche einberufen werden. 5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung, in der jedes Mitglied stimmberechtigt ist, fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Beschlüsse über Satzungsänderungen, die als Tagesordnungspunkte auf der Einladung zur Mitgliederversammlung erwähnt sein müssen, sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen der Anwesenden.

§ 8 Niederschriften

Bei allen Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen sind die Ergebnisse in einer Niederschrift festzuhalten, die von dem Vorsitzenden oder dessen Vertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. § 9 Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 10 Kassenbericht

1. Der Schatzmeister hat für jedes Geschäftsjahr einen Kassenbericht anzufertigen, der von zwei Mitgliedern des Vereins vor der jährlichen Mitgliederversammlung zu prüfen ist. Die Prüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören. 2. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung kann die Prüfung des Kassenberichts auch einer Person, die nicht Mitglied des Vereins, jedoch sachverständig ist, übertragen werden.

§ 11 Auflösung

1. Der Verein kann nur auf Antrag durch die Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zur Auflösung bedarf es einer Mehrheit von 3/4 der Stimmen der Anwesenden. 2. Bei Auflösung, Aufhebung der Vereinigung oder bei Wegfall ihrer bisherigen Ziele ist das Vermögen dem gemeinnützigen „Förderverein der Gesamtschule Wanne-Eickel“ zu übergeben, der es ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat. 3. Bei Auflösung der Vereinigung erhalten die Mitglieder keine Vermögensanteile.

§ 12 Schlussbestimmung

Im Übrigen gelten ergänzend die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches über das Vereinsrecht in ihrer jeweiligen Fassung.

Herne, den 30. Januar 2008

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